Arbeitsgruppe Strukturbiologie

Forschung der Abteilung Strukturbiologie

Der Hauptfokus unserer Forschung liegt in der Charakterisierung der sogenannten Struktur-Funktionsbeziehung von Biomakromolekülen. Zur Aufklärung der dreidimensionalen Strukturen verwenden wir Einkristall-Röntgenstruktur-Analysen. Zur funktionellen Charakterisierung analysieren wir ihre enzymatische Aktivität und/ oder die Komplexbildung mit andern Molekülen. Dabei nutzen wir unterschiedliche biophysikalische Methoden wie Affinitätschromatographie, Fluoreszenz Spektroskopie, Oberflächen Plasmon-Resonanz Spektroskopie, Dynamische Lichtstreuung und Massenspektrometrie. In unseren Laboren haben wir Zugang zu der gesamten Ausstattung, welche zum molekularbiologischem Arbeiten (PCR, Sequenzierung, Gelimaging), zur Proteinexpression in unterschiedlichen Expressionssystemen (10 l Fermenter und verschiedene Inkubatoren), zur Proteinreinigung (unterschiedliche Äkta Systeme und HPLC), zur Kristallisation (Mosquito) und zur Aufnahme Röntgenbeugungsdate (MarµX)  sowie zur  Strukturlösung und Verfeinerung benötigt wird. Zur Charakterisierung der Funktion- und Regulation unserer Zielproteine verwenden wir molekular- und zellbiologische Ansätze, wobei Methoden wie die Durchflusszytometrie, Fluoreszenz Mikroskopie, Co-Immunopräzipitation, Oberflächen Biotinylierung, Western Blots Anwendung finden. Neben der Analyse von endogen exprimierten Proteinen, modifizieren wir dessen Expressionslevel durch Überexpression bzw. Runterregulation in Zelllinien.

Unseren Forschungsprojekte stehen im Zusammenhang mit:

  • Signaltransduktion
  • Biotransformation
  • Metabolismus
  • Kinetische und zeitaufgelöste Proteinkristallographie
  • Sensorproteine
  • Extrazelluläre Oxidoreduktasen
  • Thiol-Schalter